Unverlangt eintrudelnde Mails werden immer lästiger! Schon zwei von drei versendeten Mails sind "Spam". Die Steigerungsrate ist "sehr, sehr dramatisch", meldet der Internet-Sicherheits-Spezialiste MessageLabs. Hinter falschen Mail-Adressen und hinterhältigen Betreff-Zeilen verstecken sich oft Links zu unseriösen Angeboten. Die Werbemails, verstopfen den Posteingang und sorgen für Ärger. Jetzt reicht´s: Krone.at zeigt, wie man sich schützen kann:
Die Kosten für leistungsfähige Mailserver,die die Flut bewältigen müssen, und der Zeitaufwandzum Löschen der E-Post beläuft sich allein im deutschenSprachraum auf rund 80 Millionen Euro im Jahr, wird geschätzt.Vor einem Jahr wurde jedes 10. Mail als Junk-Mail erkannt. Währendim November "erst" 55 Prozent der Mails Spam enthielten, sindes jetzt schon 62,7%. Im April sollen es bereits 70% sein, schätztder Filter-Hersteller. Besonders stark ist Verbreitung durch dieunerlaubte Nutzung fremder Computer als Mail-Server, die einfach"gekappert" werden.
Filter sorgen für saubere Mailbox Immer mehr Mail-Anbieter wie Yahoo oder Hotmail setzeninzwischen auf mehr oder weniger effektive Spam-Filter. Aber auchzuhause kann man Anti-Spam-Programme installieren oder in OutlookSpam-Filter einbauen, die nach gewissen Schlüsselworten suchenund unerwünschte Post in den Papierkorb schieben.
Wieso bekomme ich Spam? Ein US-Institut hat kürzlich eine Studie zurVerhinderung von Spam-Mails veröffentlicht. Die Studie mitdem Titel "Why Am I Getting All This Spam?" brachte ein ernüchterndesErgebnis: Wer Spam-Mails vermeiden will, sollte seine E-Mail-Adressestets verschleiern oder gleich gar nicht veröffentlichen.
Um die Wege der Spam-Mail-Versender nachzuvollziehenwurden mehrere hundert E-Mail-Adressen angelegt, die fast allesamtwährend des sechsmonatigen Versuchszeitraums Spam-Mails erhielten.Aus Anzahl und Quelle konnten die Projektmitarbeiter ableiten,wodurch Spam-Robots am meisten Mail-Adressen sammeln. Demnachzogen Adressen auf Webseiten oder in Newsgroups die meisten Spam-Mailsan.
Als Gegenstrategie wird empfohlen einzelne Zeichenin der Adresse durch ein HTML-Zeichen zu ersetzen oder sie ganzauszuschreiben: z.B. "nick at krone at" statt nick@krone.at Ganzgenerell wird empfohlen, beim Ausfüllen von Web-Formularenund der Angabe der E-Mail-Adresse sehr vorsichtig zu sein.
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