14.06.2019 08:35 |

Flugbuchungen

Vergleichsportale ein Drittel teurer als Airlines

Hunderte Fluglinien und mögliche Verbindungen machen das Angebot für Internetnutzer auf der Suche nach der günstigsten Flugverbindung in den Urlaub unübersichtlich. Doch ein Vergleichsportal im Internet zu nutzen, ist nicht immer eine gute Idee, wie eine Stichprobe der deutschen Stiftung Warentest zeigt.

Denn bei einem Vergleich von 22 Flügen mit vier Airlines war der Flugpreis inklusive aller Leistungen bei den Vergleichsportalen Bravo-Fly, Opodo, Fluege.de; Flug24.de, Airline-direct.de und Billigfluege.de fast immer höher als direkt bei der Airline: Die Tester der Stiftung Warentest zahlten im Schnitt gut ein Drittel mehr, in einem Fall bei Opodo fast das Doppelte. Verglichen wurden Flüge von Berlin nach München und Palma de Mallorca, von Hamburg nach Oslo und von Düsseldorf nach Paris.

Aufschlag für Serviceleistungen
Portale bekommen von Fluggesellschaften keine Provision, müssen aber Geld verdienen. Die Lösung: Sie bieten Serviceleistungen der Airlines mit Aufschlag an. Kostet das Aufgabegepäck von Düsseldorf nach Paris bei Air France 25 Euro, nimmt fluege.de 35,10 Euro - ein Plus von 40 Prozent. Die Tester fanden zudem Aufschläge bei Steuern, Gebühren und der Sitzplatzbuchung.

Außerdem: Anbieter müssen nach europäischem Recht eine kostenlose, zumutbare und gängige Zahlungsmöglichkeit anbieten. Billigfluege.de, Airline-direct, Fluege.de und Flug24.de ignorieren das. Dort kostet der Flug nach München rund ein Viertel mehr, falls Kunden nicht mit einer firmeneigenen Mastercard zahlen.

Besser direkt buchen
Der Tipp von Redakteur Roman Schukies lautet daher: „Vergleichen Sie die Preise bei Flugportalen. Buchen Sie Flüge aber direkt bei der Fluggesellschaft“.

 krone.at
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