21.06.2004 10:39 |

Handystrahlung

Studie: Handys verursachen keinen Krebs

Immer noch haben viele Menschen Angst, Mobiltelefone könnten Gehirntumore auslösen. Bisher gab es weder glaubwürdige Studien, die diese Angst begründeten, noch entlastende Langzeitergebnisse. Ein Bericht im seriösen „International Journal of Cancer“ gibt erstmals Entwarnung.
Die erste Langzeitstudie, die von schwedischenWissenschaftlern durchgeführt wurde hat die Entwicklung vonGehirntumoren in den vergangenen 30 Jahren untersucht. Sie nahmendazu die Krebsregister-Daten aus Finnland, Norwegen, Schwedenund Dänemark. Dabei stellten sie kein Ansteigen der Gehirn-Krebsfälleseit den 80er-Jahren fest. Pro 100.000 Bewohnern komme es zu 10Neuerkrankungen im Jahr - die Zahl habe sich in den letzten 10Jahren seit Handys Einzug in den Alltag gefunden haben, nichtverändert. Bewiesen ist, dass die Handystrahlung die Temperaturim Gehirn ansteigen lässt, ein Zusammenhang zwischen Krebsund elektromagnetischer Strahlung konnte aber noch nie bewiesenwerden.
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