Do, 27. Juni 2019
23.02.2019 07:00

Bad Kleinkirchheim

Entspannung und Erholung für Geist und Seele

Zwei Fliegen auf einen Streich: Skifahren auf der Sonnenseite der Alpen am Vormittag, Entspannung in der Therme am Nachmittag - diese erholsame Kombination ist in Bad Kleinkirchheim unbedingt zu empfehlen!

Langsam steigt der Dampf in den Nachthimmel, wirkt irgendwie mystisch. Das Wasser im Schwimmbecken ist wohlig warm, kommt direkt aus der Quelle gleich hinter dem Hotel Ronacher und hat den Ruf Bad Kleinkirchheims als Kurort begründet. Das Thermalwasser, das alle fünf Pools speist, ist reich an Mineralien wie Magnesium, Calcium, Kalium sowie Natrium und entspringt mit einer natürlichen Quelltemperatur von 36 Grad. Es tut gut, das spüren wir. Mildert Schmerzen. Das Weh im Arm, das wochenlang gepocht hat und für das der Arzt schon eine Therapie verordnet hat, ist wie „weggezaubert“. Später erfahren wir von Simone Ronacher, der Hotelchefin, dass das Thermal-Heilwasser, das in einer Schüttung von 4 Litern pro Sekunde (!) entspringt, auf eine Reihe von Krankheiten heilend wirkt und das Immunsystem stärkt.

Eine hauseigene Hoteltherme ist wahrlich ein Alleinstellungsmerkmal - doch hier im Ronacher gibt man sich damit nicht zufrieden! Und so kommt es, dass ein wahrlich riesiger Wellnessbereich mit wirklich erstklassigen Anwendungen, einer haubengekrönten Küche und aufmerksamem Service für Sterne, Lilien und Hauben-Auszeichnung sorgte: *****S, vier Lilien nach dem Relax-Guide und eine Gault-Millau-Haube!

Das sind sozusagen die harten Fakten, aber was sich in keiner Bewertung ausdrücken lässt, ist die warmherzige Atmosphäre, die sehr stark mit Simone Ronacher und ihrem Team zusammenhängt – sie ist eine Gastgeberin mit Herz, testet alle Anwendungen selbst, ist immer auf der Suche nach Neuem, das ihren Gästen guttun könnte, und ist nicht zuletzt einfach die Seele des Hauses.

Schwimmen ist rund um die Uhr möglich, wer möchte, kann das vor dem Frühstück (von 7.30 bis 12.00 Uhr!), nach dem Abendessen, wann auch immer machen, und das unterscheidet das Ronacher sehr von anderen Hotels, wo man sich an Öffnungszeiten halten und deshalb immer auf die Uhr schauen muss. Obwohl ich sonst gar nicht so erpicht bin, mir ständig die (langen) Haare nass zu machen (und dann wieder lange föhnen zu müssen), ertappe ich mich dabei, möglichst oft die angenehme Wirkung dieses ganz besonderen Wassers zu genießen – es hat eine nahezu magische Anziehungskraft, die herrlich wohltut. Das muss man ausnützen!

Trotzdem lockt die Piste, die Sonne scheint, man muss einfach bei diesem Kaiserwetter wenigstens ein paar Stunden an der frischen Bergluft verbringen, sei es beim Skifahren, Winterwandern oder beim Langlaufen. Ein schönes familiäres Skigebiet – bekannt nicht zuletzt durch Franz Klammer, mit dem man zu gewissen Terminen auch in der Früh Ski fahren kann, liegt vor der Tür, ist durch eine Skischaukel mit Sankt Oswald verbunden. Bester Naturschnee, Sonne – der Winter ist einfach herrlich! Ich fühle mich fit und agil, wie schon seit Langem nicht – liegt es an der Luft, am Heilwasser, an was auch immer, dem Tatendrang muss Genüge getan werden.

Hier kommt Philipp Lane ins Spiel
Er bringt einen ganz besonderen Spirit ins Ronacher; das liegt nicht zuletzt daran, dass er einige Jahre in Peru verbracht hat und von dort Wissen der Schamanen mitgebracht hat, ebenso wie zum Beispiel eine sehr spezielle Schokolade mit ganz vielen Inhaltsstoffen, die er direkt aus Peru bezieht und mit denen er hilft, bei der „Intutiv Infusion“ die Herzen zu öffnen. Es handelt sich dabei um einen ganz speziellen Saunaaufguss, der ganz tief ins Bewusstsein dringt, der nachwirkt, genauso wie die pure Schokolade langsam auf der Zunge zergeht. Empfehlenswert, wie vorher das Yoga und dann das „BeBoard“ mit Philipp. Beim „BeBoard“ handelt es sich um Übungen auf einer Art stabilen Luftmatratze, auf der man stehen oder Kniebeugen machen kann usw., und natürlich - so das Gleichgewicht nicht so gut ist - schnell ins Wasser fällt. Ungeschickt komme ich mir dabei vor, nicht vorteilhaft, wenn ich mich mühsam wieder hinaufziehen muss, allerdings wird es mit jedem Versuch besser und gibt das Gefühl, etwas für sich selbst zu tun - ganz nach dem Motto von Simone Ronacher: „Körper, Geist und Seele nähren!“

Andrea Thomas, Kronen Zeitung

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