Di, 22. Jänner 2019

Geldhäuser im Visier

18.10.2018 09:18

Top-Banker mahnt besseren Schutz vor Hackern ein

Deutsche-Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann hat sich für ein abgestimmtes Vorgehen aller Finanzmarkt-Teilnehmer zum Schutz vor Cyber-Kriminalität ausgesprochen. Dies sei national wie international erforderlich, sagte er am Dienstag in Berlin.

Seitdem Hacker vor zwei Jahren bei einer Attacke auf die Zentralbank von Bangladesch 81 Millionen Dollar (70 Millionen Euro) erbeuteten, steht das Thema Cyber-Sicherheit ganz oben auf der Agenda von Finanzaufsehern und Notenbanken. Der Betreiber des Kommunikationsnetzwerks Swift - eine wichtige Schaltstelle im internationalen Zahlungsverkehr - stellt in Reaktion auf den Vorfall inzwischen schärfere Anforderungen für die Teilnahme an seinem Netz.

Geldhäuser sollten ein ureigenes Interesse an einer effizienten Informationstechnologie haben, so Beermann. Deutsche Institute seien bisher glimpflich davongekommen. „Generell sind Banken für Cyber-Attacken gerüstet. Uns ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein deutsches Institut ernsthaft Schaden genommen hätte.“

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat zuletzt davor gewarnt, Cyber-Angriffe würden flexibler und auch professioneller. Zudem veränderten sich die Angriffsmethoden. Seehofer will im nächsten Jahr ein IT-Sicherheitsgesetz 2.0 in das Parlament einbringen. Damit sollen die Voraussetzungen für ein einheitliches IT-Sicherheitskennzeichen geschaffen werden.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Einrichtungstipps
So leben Sie praktisch und platzsparend
Haushalt & Garten
Bluttat vor Supermarkt
Keine Reue: „Ja, ich wollte meine Ehefrau töten!“
Niederösterreich
Österreich nicht dabei
91. Oscars: Nominierungen werden bekannt gegeben
Video Stars & Society
BeoutQ unter Beschuss
FIFA, UEFA & Topligen kämpfen gegen Piratensender
Fußball International
Schnäppchenpreis
Ski-Urlaub deluxe im Skigebiet Kitzbühel
Reisen & Urlaub

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.