Der mögliche Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei für die Europawahl, Manfred Weber, hat eine Zerschlagung von Facebook ins Gespräch gebracht. „Die EU-Kommission sollte prüfen, ob beispielsweise Facebook nach der Übernahme von WhatsApp und Instagram eine marktbeherrschende Stellung besitzt“, meinte der deutsche Politiker.
Man müsse „die Monopolfrage“ stellen, im Extremfall sei „auch eine Entflechtung so eines Konzerns denkbar“, sagte der CSU-Vizevorsitzende am Samstag dem „Spiegel“.
Auch mehr Transparenz gefordert
Weber fordert zudem mehr Transparenz von Facebook-Chef Mark Zuckerberg: „Herr Zuckerberg sollte sich da nicht täuschen. Das Europäische Parlament wird genau hinschauen, wenn es um die Internetriesen geht.“
Weber will EU-Parlament aufwerten
Im Falle seiner Kür zum Kommissionspräsidenten will Weber das Europaparlament deutlich aufwerten. Es solle demnach das Recht bekommen, auf eigene Initiative Gesetze einzubringen und nationale Regierungen in europäischen Fragen zu überwachen.
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