So, 21. Oktober 2018

Starke Zunahme

10.09.2018 12:17

Kinderpornografie: Bereits mehr Meldungen als 2017

11.870 Meldungen über mutmaßlich kinderpornografisches Material sind bis zum 31. August bei der Meldestelle Stopline eingegangen. Das sind bereits um 4234 mehr als im gesamten Jahr 2017. In 1772 Fällen handelte es sich tatsächlich um verbotene Inhalte.

„Seit letztem Jahr nehmen die Meldungen stark zu. Wir sind sehr gefordert“, so Barbara Schloßbauer, Projektleiterin bei Stopline, der österreichischen Meldestelle gegen sexuelle Missbrauchsdarstellungen Minderjähriger und nationalsozialistische Wiederbetätigung im Internet. Demnach waren im vergangen Jahr „nur“ 7636 Hinweise zu Kinderpornografie im Netz eingegangen, davon 1759 zutreffend. 2016 waren es 4001, von denen 644 relevant waren.

Schloßbauer überrascht die starke Zunahme: „Wir machen nichts anders als früher.“ Oft stießen User bei der Suche nach jungen Pornodarstellerinnen auf Inhalte, die ihnen doch zu weit gingen. Teils befinde sich das Material auch auf Filesharing-Plattformen. Per E-Mail würde heute nur noch wenig Kinderpornografie verbreitet, so die Expertin.

Ermittlungen schwierig
Betrifft eine Benachrichtigung tatsächlich Verbotenes, wird die Polizei verständigt. „Es ist sehr schwierig, in diesem Bereich zu ermitteln, da der Großteil des Austausches von Material in geheimen Foren stattfindet. Dort erhält man nur Zugang, wenn man selbst etwas liefert. Das tut die österreichische Polizei natürlich nicht“, erklärte Vincenz Kriegs-Au, Pressesprecher des Bundeskriminalamts.

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