Wär das schön: Wir essen, was wir wollen, und dazu noch ein paar gute Dinge, die unsere Kilos ganz automatisch wegschmelzen lassen, das Fett geradezu verbrennen. Eigentlich gibt es so etwas, die so genannten Fatburner. Nur – funktioniert das wirklich?
Hormone, Eiweiß spaltende Enzyme, Mineralstoffe,Vitamine und andere Verbindungen, die im Stoffwechsel eine Rollespielen, werden als Fatburner tituliert. Spezielle Lebensmittelwie Tee, Ananas oder Kaffee sollen den Fettabbau im Körperebenfalls auf Touren bringen, dann schmelzen überschüssigeKalorien angeblich dahin.
Sport und Zurückhaltung Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung(DGE) stellt diese Wirkungen in Frage, es gebe dafür keinewissenschaftliche Grundlage. Selbst bei den Mitteln, die etwasmit dem Energiestoffwechsel zu tun haben, wie z. B. Carnitin,fehlen jegliche Belege, dass mit ihrer Einnahme das Gewicht sinkt,so die Experten. "Nur eine Diät, die auf längere Sichteingehalten werden kann wie z. B. eine fettmoderate, kohlehydratbetonteund ballaststoffreiche Ernährung, die ca. 500 bis 800 Kalorienpro Tag unter dem tatsächlichen Verbrauch liegt, kann aufDauer das Körpergewicht senken."
Irgendwie Augenwischerei "Fatburner heißt die Wunderwaffe, die die Pfundepurzeln lässt", "Essen Sie sich schlank in 14 Tagen" - auchauf dem Büchermarkt tummeln sich zahlreiche Ernährungsratgeberund Diät-Bücher, aber auch Anleitungen für denoptimalen Trainingsaufbau beim Sport, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.Bei genauer Betrachtung entpuppen sich die meisten Empfehlungender "Fatburner-Diäten" als Ratgeber für eine fettarme,energiereduzierte Mischkost, wie sie auch die DGE zur Gewichtsreduktionempfiehlt. Für die Fatburner-Tipps werden allerdings einzelnebiochemische Abläufe des Stoffwechsels herausgegriffen undversucht, diese in praktische Lebensmittelratschläge umzusetzen.So einfach ist es leider nicht.
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