Di, 18. Dezember 2018

Tropisches Eldorado

11.04.2018 08:00

Was die Malediven so unwiderstehlich macht

Ein Eldorado für Taucher, Schnorchler, aber auch Ruhesuchende, die von der Sonne nie genug bekommen können.

Die Bilder, die man von den Malediven im Kopf hat, eignen sich gut zum Tagträumen. Kein Wunder, dass deren kitschige Strandmotive in den 1980er-Jahren auf Fototapeten ganze Wohnzimmerwände zierten. Man wird doch wohl noch träumen dürfen. Doch nun, nach neun Flugstunden und kurzem Transfer im Paradies angekommen, fühlt sich alles so echt an. Der feine Sand unter den Füßen an den schier endlosen schneeweißen Stränden, die schattenspendenden hohen Palmen, dieses helle freundliche Licht, das nicht mal bei Miesepetern schlechte Laune zulässt, der Indische Ozean mit seinen fein abgestuften Blautönen - von zartem Blaugrün über Variationen von Türkis bis zu mächtigem Azurblau - und seine reiche Unterwasserwelt. Wo sich silbrig glänzende Wellen an den Riffkanten brechen.

KORALLENRIFFE, DIE IN MANCHEN FÄLLEN bis dicht unter die Wasseroberfläche reichen, sind ein Eldorado für Fotografen und Filmer. Das erkannten schon Tauchpioniere wie Hans Hass und Jacques Cousteau vor über 50 Jahren. Mit Unterwasserkameras tauchen wir ab. Immer darauf bedacht, die Korallen, Pflanzen und Tiere nie zu berühren.

AQUARIUM OHNE GLASSCHEIBEN: Meeresschildkröten, Rochen, Clownfisch „Nemo“, Delfine, Manta, Muränen, Schmetterlings- und Papageienfische. Insbesondere Schwarmfische fühlen sich in den Atollen wohl. In den maledivischen Gewässern leben etwa 700 Fischarten. Jedes Resort hat eine Tauchstation, wo auch Schnuppertauchen angeboten wird. Doch viele Urlauber, die die Malediven ansteuern, haben den Tauchschein schon mit im Gepäck.

MAN KOMMT AUS DEM SCHWÄRMEN nicht heraus, wenn man an die 1198 Eilande in 26 Atollen umfassende Inselkette vor dem indischen Subkontinent denkt. Von deren Inseln werden aber nur etwa 220 von Einheimischen bewohnt und 90 für touristische Zwecke genutzt. Da die Inseln nahe dem Äquator liegen, fällt insgesamt wenig Regen, und die Temperaturen sind ganzjährig tropisch. Sehenswürdigkeiten über Wasser sind dünn gesät, aber die eigentlichen Attraktionen finden sich vor den Inseln mit seinen Korallenriffen.

GUT 93.000 MENSCHEN LEBEN in der quirligen Hauptstadt des islamischen Inselstaates. Die AUA fliegt nach einer Sommerpause Malé wieder direkt an. Mit der Premium Economy Class bietet die Fluglinie neben der Business Class eine weitere komfortable Reisemöglichkeit. Mit einer Sitzbreite von 48,3 cm, einem Neigungswinkel von 40 Grad und einer Fußstütze beginnt die Erholung bereits im Flugzeug. Unkompliziert auch das Weiterreisen mit Wasserflugzeug, Inlandsflug und Speedbooten.

DER ROBINSON CLUB NOONU IST EINES DER NEUESTEN RESORTS auf den Malediven und liegt auf der Insel Orivaru im Noonu-Atoll, nur etwa 45 Minuten mit dem Wasserflugzeug von Malé entfernt. Hier wird einem jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Und der Mix aus Familien, Paaren und Singles wirkt sehr harmonisch. Doch das Schöne an dem Resort: Auf der 130.000 m2 großen Insel findet man genug Platz, um für sich zu sein. Im Restaurant geht es ruhig zu. Weil einfach jeder - wirklich jeder - herrlich entspannt ist. Das Essen ist herausragend gut. Wer Sorge hat, mit zu viel Gewicht, und das nicht nur im Gepäck, heimzukommen, kann dem mit Wasseraktivitäten wie Tauchen, Stand-up-Paddling, Wasserski, Windsurfen und Kanufahren sowie Fitness wie Aerobic, Kardioprogrammen und Volleyball entgegenwirken. „Weil hier der Sport nicht zu kurz kommt, schätzen wir den Robinson Club“, erzählt uns ein Paar aus Bayern, das sich in einem romantischen Wasserbungalow eingebucht hat. Von dort aus starten sie zweimal täglich zu Schnorchelsafaris. Und gönnen sich Massagen im wunderschön gestalteten Spa-Bereich.

EINE FÜHRUNG HINTER DIE KULISSEN zeigt, wie viel Arbeit dahintersteckt. Eine Wasseraufbereitungsanlage, das Abfüllen in Glasflaschen und Mülltrennung - der Robinson Club steht für Nachhaltigkeit. Essensreste gibt es nicht. Grund ist das Live-Kochen beim Buffet, das ein ums andere Mal zum Erlebnis wird. Die Insel ist für 50 Jahre vom Staat gepachtet, so wie es auf den Malediven für Hotels üblich ist. Die größte Herausforderung ist das Personal. Es soll und muss sich wohlfühlen. Denn die Insel verlässt es nur selten. Deshalb auch der dafür eigens gebaute Pool, das Fußballfeld und der Fitnessclub. Ein harmonisches Zusammenleben aus vier Religionen. Alle arbeiten daran, unsere Reise zum Traumurlaub zu machen. Mit Erfolg!

AUCH DER ROBINSON CLUB MALDIVES auf dem Gaafu-Alifu-Atoll hat es uns angetan - mit demselben Konzept: Herzlichkeit, Privatsphäre, kulinarische Genüsse, ein vielfältiges Wellnessangebot, Sport unter und über Wasser, aber auch viel Erholung und Ruhe.

Susanne Zita, Kronen Zeitung

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