Das Brutzeln in heißem Fett, heißt es, ist Krebs erregend. Deshalb solle man Pommes Frites, Chips und Ähnliches meiden. Aktuelle Studien zeigen eher beruhigende Ergebnisse.
Der gefährliche Stoff ist Acrylamid, dassich in bestimmten Lebensmitteln in der Hitze bildet. An der HarvardUniversity in Boston kommt man zu dem Ergebnis, Acrylamid seiharmlos, wenn es in den geringen Mengen aufgenommen wird, diein unseren Lebensmittel enthalten sind. Die Panik gegenüberGebackenem ist demnach unbegründet.
Acrylamid bildet sich, wenn stärke- und eiweißhaltigeLebensmittel über 120 Grad Celsius erhitzt werden. GesundheitsbewussteHobbyköche überlegen sich schon, wie sie Aufläufeund Kuchen unter 120 Grad überhaupt gar bekommen. Das führtebis zu einer Acrylamid-Hysterie: Frittiertes, Pizza, Semmeln undsogar Kinderkekse sollten mit dem Krebsgift verseucht sein.
Doch es gilt die alte Weisheit: Die Dosis machtdas Gift. In hohen Dosen löste reines Acrylamid im TierversuchKrebs aus. In geringer Konzentration soll es für den Menschenaber unbedenklich sein.
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