Do, 21. Juni 2018

Kim Se-Yeon

16.02.2018 06:44

Das ist die erste Frau in der „Overwatch League“

Computerspielen mit Wettbewerbscharakter – kurz: eSport – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Doch bislang ist der virtuelle Sport eine Männerdomäne. In der offiziellen Liga des Helden-Shooters „Overwatch“ etwa gab es in den ersten Spielwochen gar keine spielenden Frauen – bis jetzt. Mit der Koreanerin Kim Se-Yeon betritt die erste Profi-Gamerin die Liga – und lehrt ihre männlichen Rivalen mit einer Siegquote von 80 Prozent das Fürchten.

Die 19-jährige Südkoreanerin mit dem Nicknamen „Geguri“ ist laut einem BBC-Bericht einer von vier Neuzugängen im Team der Shanghai Dragons, die erste Pro-Gamerin in der Overwatch League – und eine der wenigen Profi-eSportlerinnen weltweit.

Twitter-Diskussionen über niedrige Frauenquote
Zuvor hatten sich Twitter-Nutzer über die geringe Frauenquote unter den „Overwatch“-Profis gewundert. Es sei unverständlich, dass bei einem auf den öffentlichen Servern so bunt gemischten Spiel mit einer nennenswerten Quote weiblicher Spieler überhaupt keine Frauen auf Wettbewerbsniveau spielen, so die Kritiker.

Manch ein Spieler warf ein, dass die Liga nicht dazu da sei, die Geschlechterverteilung auf den „Overwatch“-Servern zu repräsentieren, sondern um den Besten der Besten eine Bühne für den eSports-Wettkampf auf höchstem Niveau zu bieten. Davon sei auch die Mehrheit der männlichen „Overwatch“-Spieler weit entfernt.

„Geguri“ steckt die meisten Männer in die Tasche
Weit entfernt ist die breite Masse der männlichen „Overwatch“-Spieler auch vom Können von Kim „Geguri“ Se-Yeon. Die 19-Jährige spielt in ihrer Heimat Südkorea schon seit Jahren "Overwatch" auf Wettkampfniveau bei den ROX Orcas und wechselt mit einer Siegquote von 80 Prozent zu den Shanghai Dragons.

Können, welches das Team gut gebrauchen kann: Momentan sind die Shanghai Dragons Schlusslicht in der Overwatch League, haben noch keines ihrer zehn Spiele gewonnen. Dominiert wurde die Liga, in der zwölf Teams um den Titel kämpfen, in den ersten Spielwochen von den Teams aus New York, Houston und London.

 krone.at
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