US-Angriffe
Iran: Schwere Schäden an Wasserversorgung gemeldet
Seit Tagen gibt es keine gegenseitigen Angriffe mehr zwischen dem Iran und den USA. Doch die Schäden, die davor entstanden sind, beschäftigen vor allem die iranischen Behörden wohl noch länger. Ihren Angaben zufolge ist die Wasserversorgung des Landes massiv getroffen worden.
18 Einrichtungen, darunter Meerwasserentsalzungsanlagen, seien beschädigt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Hormuzgan. Zehn Anlagen seien bei den Luftangriffen vollständig zerstört worden.
Dem Bericht nach wurde gleich zu Beginn der jüngsten Eskalation Anfang Juli eine Meerwasserentsalzungsanlage auf der Insel Gheshm durch die Angriffe außer Betrieb gesetzt. Dadurch sei die Wasserversorgung für gut 120.000 Menschen beeinträchtigt worden.
Ähnliche Angriffe des Iran auf Bahrain und Kuwait
Schäden an der Wasserversorgung treffen die Zivilbevölkerung im Süden des Irans besonders hart. Seit Jahren herrscht im Hochsommer extreme Trockenheit. Tagsüber steigen die Temperaturen regelmäßig über 40 Grad.
Doch auch der Iran beließ es nicht nur bei Drohungen, im Falle weiterer Angriffe auf die eigene Energieinfrastruktur auch Entsalzungsanlagen und andere kritische Infrastruktur in den Golfstaaten ins Visier zu nehmen. Nach Angriffen wurden nämlich auch Entsalzungsanlagen in Bahrain (März 2026) und Kuwait (April und Juli 2026) beschädigt.
Sicherheitsexperten warnen vor besonders verwundbaren Zielen
Zeitweise war dadurch die Wasserversorgung der beiden US-Verbündeten beeinträchtigt. Sicherheitsexperten hatten schon lange davor gewarnt, dass diese Anlagen ein besonders verwundbares Ziel darstellen.










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