Rund ein Drittel der Handy-Nutzer macht sich sorgen, dass Handy-Strahlung gesundheitsschädlich sein könnte, aber nur rund 15% wollen beim Kauf eines Handys auf den der SARS-Strahlungswert achten, der vom Hersteller angegeben werden muss. Das zeigt eine Studie des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz.
Im Vergleich zu einer 2001 durchgeführtenStudie hat sich die Stimmungslage hinsichtlich der Besorgnis undBeeinträchtigung aufgrund elektromagnetischer Felder nichtwesentlich verändert. Die Anzahl der Besorgten verringertesich von 35 auf 31 Prozent. Die Befragten machen sich wenigerSorgen als um Luftverschmutzung, den Nebenwirkungen von Medikamenten,dem Verzehr von Fleisch unbekannter Herkunft, starkem Zigarettenrauchenoder der Teilnahme am Straßenverkehr.
Auf geringen SAR-Wert achten! "Noch immer erscheint den Bürgern das Handyweniger problematisch als Mobilfunkanlagen. Dabei führt geradedas Handy am Kopf beim Telefonieren zu höheren Exposition.Wir empfehlen deshalb, beim Handykauf unbedingt auf einen niedrigenSAR-Wert zu achten, mit dem Handy nur kurz zu telefonieren und,soweit als möglich, einen Festnetzanschluss zu nutzen", appeliertein Sprecher der Strahlungs-Behörde. Das BfS empfiehlt ausGründen der Vorsorge, Handys zu verwenden, bei denen derKopf des Nutzers möglichst geringen Feldern ausgesetzt ist- etwa bei durch Freisprech-Einrichtungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.