Di, 17. Juli 2018

CES 2018

10.01.2018 12:21

Razer verwandelt Spiele-Smartphone in ein Notebook

Der Gaming-Hardware-Spezialist Razer hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas sein Konzept eines Laptop-Docks enthüllt, mit dem sich das hauseigene Gaming-Smartphone Razer Phone in einen mobilen Arbeitsplatz verwandeln lässt. Das Smartphone dient dabei als Touchpad.

„Project Linda“, wie Razer sein auf der CES präsentiertes Laptop-Dock nennt, wiegt 1,25 Kilo und enthält laut „Engadget“ 200 Gigabyte Flash-Speicher und einen 53,6-Wattstunden-Akku. Damit lässt sich das Android-Smartphone, das die restliche Elektronik stellt, dreimal aufladen. Außerdem können nicht am Smartphone benötigte Daten auf dem Laptop-Dock gelagert werden.

Das Dock ist mit einem 13,3-Zoll-Display mit 2560 mal 1440 Pixeln Auflösung ausgestattet. Es bietet im Gegensatz zum Razer Smartphone eine Audioklinke, überdies gibt es eine 720p-Webcam und zwei USB-Anschlüsse – einmal USB-C, einmal USB 3.0. Wird das Smartphone in das Laptop-Dock gesteckt, kann der Bildschirm auf das große Display gespiegelt oder mit zwei Displays gearbeitet werden. Damit die Software dazu passt, hat Razer eine Art Startmenü für Android entwickelt, das im Laptop-Modus genutzt wird.

Mit einer baldigen Markteinführung von „Project Linda“ sollte man nicht rechnen. Razer ist bekannt dafür, auf der CES futuristische Konzept-Hardware zu präsentieren, bislang haben es aber die wenigsten dieser Prototypen bis zur Marktreife geschafft.

Lautsprechersystem Nommo mit RGB-Beleuchtung
Sehr wohl auf den Markt kommen werden dagegen Razers neue Lautsprechersysteme der Nommo-Reihe. Der Gaming-Spezialist hat zwei 2.0-Systeme - eines davon mit RGB-Beleuchtung - angekündigt, die von zwei Drei-Zoll-Treibern befeuert werden und Frequenzen von 50 bis 20.000 Hertz darstellen können. Eine THX-zertifizierte Version namens Nommo Pro bietet zusätzlich einen 0,8-Zoll-Hochtöner und einen 6-Zoll-Subwoofer für mehr Bass. Die beiden Nommo-Speaker werden ab sofort für 110 bzw. 170 Euro mit RGB-Beleuchtung angeboten, die Pro-Version soll zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen und wird mit 580 Euro deutlich teurer.

An der Peripherie-Front hat Razer ebenfalls eine Neuheit angekündigt: die Spielemaus Mamba Hyperflux. Sie ist kabellos, kommt dank eines RGB-beleuchteten Mauspads zur kabellosen Stromversorgung aber trotzdem ohne Akku aus. Die Maus bietet eine Abtastrate von bis zu 16.000 DPI und soll inklusive Mauspad für 280 Euro den Besitzer wechseln. Auf den Markt kommt das Gespann noch im ersten Jahresviertel 2018.

 krone.at
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