Di, 17. Juli 2018

CES 2018

09.01.2018 09:52

Samsung kündigt totale Vernetzung des Haushalts an

Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat am Montag auf der Elektronikmesse CES ein umfassendes Konzept zur Vernetzung unterschiedlichster Geräte angekündigt. Die Vision schließt nicht nur Computer, Smartphones und Fernseher ein, sondern auch Kühlschränke, Klimaanlagen und Waschmaschinen.

Der südkoreanische Konzern kündigte in Las Vegas eine Reihe von Online-Diensten und Apps an, die dieses Konzept in die Praxis umsetzen sollen.

Im Frühjahr will Samsung das neue SmartThings veröffentlichen. Das Programm vereint Anwendungen wie Samsung Connect, Smart Home und Smart View, um alle vernetzten Geräte aus einer Hand zu verwalten und zu steuern. Außerdem wird Samsung seinen Kunden eine eigene Cloud-Lösung ("SmartThings-Cloud") anbieten. In diesen Dienst soll auch der Service Ignite der Samsung-Konzerntochter Harman einfließen, über den Autos vernetzt werden.

Riesiger Fernseher mit Micro-LED-Technik
Zuvor hatte Samsung bereits ein Konzept zum Bau von riesigen Fernsehern vorgestellt, die aus kleineren Modulen zusammengesetzt werden, ohne dass die Ränder der Module zu sehen sind. Auf der Messe zeigte der Konzern ein Modell mit einer Bildschirmdiagonale von 146 Zoll (3,7 Meter). Mit der Bauart können aber quasi beliebig große Fernseher produziert werden.

Bei dem Modulsystem, das Samsung "The Wall" nennt, wird durch eine neuartige Technik möglich gemacht, die "Micro-LED" getauft wurde. Dabei wird jeder Pixel von eigenen Mini-LEDs dargestellt. Ähnlich wie bei der OLED-Technik leuchten diese selbst, daher kann auch eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet werden. Preise und einen konkreten Termin für die Markteinführung nannte Samsung nicht.

Samsung betonte bei der Präsentation auf der CES die Bedeutung des Assistenzsystems Bixby, das ähnlich wie Amazon Alexa, Google Assistant, Siri von Apple oder Cortana von Microsoft funktioniert. Der Dienst wird bisher aber nur auf Koreanisch und Englisch angeboten.

 krone.at
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