Schlechter Einfluss

China verbannt “mafiöse” Online-Games

Web
28.07.2009 14:45
Weil sie obszönes Verhalten, Glückspiel und Gewalt fördern sollen, hat China Online-Games, in denen die Mafia oder das Gang-Leben glorifiziert werden, aus dem Internet verbannt. Wie das Kulturministerium am Montag auf seiner Website mitteilte, würden derlei Online-Games die Moral und die traditionelle Kultur der Chinesen unterminieren. Zahlreiche Websites, die entsprechende Spiele anbieten, verlinken oder bewerben, entfernten daraufhin am Dienstag ihre Angebote.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, würden diese Spiele dazu anstiften "zu betrügen, zu plündern und zu töten, indem sie das Gangster-Leben glorifizieren. Sie sind ein schlechter Einfluss für unsere Jugend". Wer sich nicht an das Verbot halte, dem drohen "strenge Strafen".

Online-Games wie "Godfather", das in China sehr populäre "Jianghu" ("Gangster-Gemeinschaft") sowie "Guhuozai" ("Junge und gefährliche Kerle") verschwanden daraufhin sehr zum Ärger der Internet-Community vom Bildschirm.

In China gibt es derzeit fast 300 Millionen registrierte Internetnutzer, viele von ihnen im Teenageralter. Die regierende Kommunistische Partei fürchtet, die Kontrolle über die verbreiteten Informationen zu verlieren und unternimmt daher zahlreiche Anstrengungen, um Pornografie, gewaltverherrlichende Inhalte, politische Kritik und Betrügereien aus dem Internet zu entfernen.

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