Versteckte "Zeitbomben", Gesundheitsrisiken und andere Informationen verspricht der Online-Dienst (siehe Infobox) anhand des Erbguts ermitteln zu können. Eine Blutprobe und die stolze Summe von 99.500 Dollar (rund 70.000 Euro) genügen – womit das Angebot für die meisten Nutzer noch unerschwinglich sein dürfte. Conde gibt sich gegenüber "Technology Review" jedoch zuversichtlich, dass die Preise purzeln werden und eine vollständige Gen-Analyse in den nächsten Jahren für den Preis einer Standard-Augenoperation erhältlich sein wird.
Bis dahin versucht das Unternehmen seine elitäre Nutzerschaft mit exklusivem Service zu ködern. So bekommt jeder Kunde etwa einen eigenen Mitarbeiter zur Seite gestellt, der erklärt, wie die verschlüsselt auf einem silbernen USB-Stick abgespeicherten Daten zu interpretieren sind. Im Interview räumt Conde aber ein, dass viele bekannte Genvariationen nicht eindeutig auf bestimmte Krankheiten hindeuten, sondern höchstens einen Risikoprozentsatz angeben.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.