Das Team um Joshua Brown analysierte rund zehn Millionen Beiträge aus Blogs, die von der "Emotionen-Suchmaschine" wefeelfine.org aufgespürt worden waren. Diese erfasse Sätze und Bemerkungen aus 2,3 Millionen Blogs, die mit "I feel" oder "I am feeling" (Ich fühle...) beginnen, wie die Universität im Fachmagazin "Journal of Happiness Studies" erklärte.
Die Beiträge wurden von den Forschern nach Schlüsselbegriffen wie "vanity" (Eitelkeit) und "paradise" (Paradies) kategorisiert, denen jeweils ein Fröhlichkeitswert zwischen eins und neun zugewiesen wurde. Für "triumphant" (siegestrunken) etwa lag dieser bei 8,87, für "suicide" (Selbstmord) bei 1,25. Aus dem Mittel aller Werte ließ sich so die Grundstimmung im Netz ablesen - je höher, desto fröhlicher die Nutzer.
Einsam, traurig und fett
Am 4. November 2008, dem Tag des Sieges für Obama, habe das Wort "proud" (stolz) die Blogs bestimmt, hieß es weiter. Die Analyse habe zudem deutlich gemacht, dass junge Leute die "unglücklichsten" Internet-Nutzer sind - mit einem Hang zu Worten wie "sick", "hate", "sad", "lonely" und "fat" (übel, hassen, traurig, einsam, fett).
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