Der gebürtige Russe mit amerikanischer und russischer Staatsbürgerschaft war bereits am Freitag von der US-Bundespolizei FBI auf dem Flughafen Newark bei New York festgenommen worden, am Montag jedoch gegen eine Kaution von 750.000 Dollar (538.000 Euro) wieder auf freien Fuß gekommen. Der 29-jährige mutmaßliche Datendieb bestritt über eine Anwältin alle Vorwürfe.
Wenn die Software in die falschen Hände gerate, könne sie für Goldman Sachs einen Millionenschaden durch entgangene Gewinne anrichten, warnte ein Ermittler dem Wirtschaftsdienst Bloomberg zufolge. Die Kopie des Computerprogramms sei in Deutschland noch immer vorhanden. "Derzeit wissen wir nicht, wer noch darauf Zugriff hat."
Goldman Sachs äußerste sich bislang nicht zu dem Fall. Angaben zur Höhe des tatsächlich bisher angerichteten Schadens gibt es nicht. Der Verdächtige war den Ermittlern zufolge bis Juni bei der Bank beschäftigt. Während seines Wechsels zu einer neuen Firma in Chicago sei ihm Goldman Sachs auf die Schliche gekommen.
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