Trotz des starken Euros sind Auslandsurlaube für die Österreicher heuer teurer als im Vorjahr. Der harte Euro sei nur bei Fernreisen, etwa in die USA, von Vorteil, während gerade in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher die Preise deutlich gestiegen sind, meldet die BA-CA.
In den wichtigsten Urlaubsländern Italien,Griechenland und Spanien bekommt man rund ein Viertel mehr fürden Euro als zu Hause, das bedeutet aber im Vergleich zum Vorjahreinen "Wertverlust" des Urlaubs-Euros von vier Prozent. In derTürkei ist der Euro wegen der Inflation (16 Prozent) derLandeswährung Lira sogar 20 Prozent weniger wert als 2003.
USA-Reisen billig wie noch nie Dagegen ist der US-Urlaub heuer durch die Schwächedes Dollars um 15 Prozent billiger. Nach Angaben des BA-CA-SprechersStefan Bruckbauer im "Kurier" reist aber nur knapp ein Prozentder österreichischen Urlauber in die Vereinigten Staaten.
Ungarn am billigsten Am preiswertesten ist Ungarn, dort bekommt man durchdie Abwertung des Forint im Urlaub fast doppelt so viel fürden Euro wie bei uns. Eine Tatsache, die sich mit Ungarns Beitrittzu EU aber sehr bald wieder ändern wird.
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