Der Radwechsel sollte am besten von Profis durchgeführt werden. Bei dieser Gelegenheit müssen die Reifen auf gleichmäßige Abnützung überprüft werden, empfiehlt der ARBÖ. Sollte eine einseitige Abnützung festgestellt werden, so ist eine Vermessung der Achsgeometrie unbedingt anzuraten. Eine Abweichung führt dazu, dass Reifen viel schneller kaputtgehen und somit das Auto im Fall von heftigen Brems- oder Lenkmanövern nicht mehr das tut, was der Fahrer möchte. Auch die Bremsbelagstärke der Scheibenbremsen sollte im Zuge des Radwechsels gecheckt werden.
Vor Einlagerung Profiltiefe messen
Vor der Einlagerung sollte die Profiltiefe gemessen werden. Beträgt sie mehr als vier Millimeter, können die Reifen getrost bis zum nächsten Winter schlafen.
Die Winterreifen sollten vor dem Einlagern gründlich gereinigt werden. Lackierte Stahlfelgen mit einem Lackpflegemittel konservieren, Kratzer bei Alu-Felgen mit Klarlack versiegeln, so der ARBÖ.
Gelagert werden die Reifen am besten an einem trockenen, schattigen Ort, geschützt vor Ölen, Benzin und Chemikalien. Reifen, die auf einer Felge aufgezogen sind, liegend oder hängend aufbewahren, unterlüftet auf einer kleinen Palette oder einem speziellen 'Felgenbaum'," so Mitterbauer. Von einer stehenden Reifenlagerung ist abzuraten, da sogenannte "Standplatten" entstehen können. Wichtig ist auch, den Luftdruck vor der Lagerung leicht zu erhöhen, sowie den Reservereifen auf Druck und Beschädigung zu kontrollieren.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.