Das Geld ging vor allem an externe Berater, die mit dem Microsoft-Angebot befasst waren, sowie mit der darauffolgenden Auseinandersetzung mit Großaktionär Carl Icahn, der Yahoo doch noch in einen Deal mit dem Windows-Konzern zwingen wollte, und der letztlich gescheiterten Suchanzeigen-Partnerschaft mit dem größeren Konkurrenten Google.
Wie viel die abgewehrte Microsoft-Attacke Yahoo insgesamt gekostet hat, lässt sich allerdings nur schwer bemessen: Die Aktie stürzte tief ab, zahlreiche Manager und Entwickler verließen das Unternehmen, der Internet-Pionier steckt in einer tiefen Krise. Mitbegründer Jerry Yang machte schließlich die Konzernspitze für die Software-Managerin Carol Bartz frei, die jetzt das gesamte Management umkrempelt (siehe Infobox).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.