IPv6 ermögliche die Bereitstellung einer praktisch unbegrenzten Zahl von Adressen, teilte die OECD am Donnerstag in Paris mit. Außerdem fördere sie die Verbreitung von Breitband, Mobilfunk über Internet und Sensornetzen.
Regierungen und Wirtschaft müssten bei den Internetanbietern und IT-Unternehmen für den Übergang vom heutigen System IPv4 auf IPv6 werben, erklärte die OECD. Der Schritt sei keine Last, sondern biete wirtschaftliche Chancen. Die japanische Telekomfirma NTT nutzt IPv6 bereits zur Vernetzung tausender Erdbebensensoren, die automatisch Warnungen für Verkehrsfunk und Fernsehen verbreiten. Dazu sind Millionen Internetadressen nötig. Die US-Regierung bereitet die Internetnetze ihrer Behörden bis Juni auf IPv6 vor. China will die Olympischen Spiele für einen Großversuch der Technik beim Einsatz von Mobilfunk und Verkehrs- und Sicherheitssystemen nutzen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.