"Sie haben nicht weniger als 18 verschiedene Marketingagenturen angeheuert, um ihre Inhalte auf die Seite hochzuladen", schrieb YouTube- Chefjustiziar Zahavah Levine am Donnerstag im firmeneigenen Weblog.
Levine warf Viacom vor, die Videos derart verfälscht zu haben, dass sie wie gestohlenes Material ausgesehen hätten. "Letztlich sind einige der Clips, für die uns Viacom aktuell verklagt, von ihnen selbst hochgeladen worden."
Der Medienriese, zu dem unter anderem der Musiksender MTV gehört, hatte seine Klage gegen YouTube und Google schon vor drei Jahren angestrengt. Viacom verlangt eine Milliarde Dollar (732 Millionen Euro) Schadenersatz, weil YouTube nicht ausreichend gegen unberechtigt hochgeladene Videos vorgegangen sein soll.