Die Nutzer im Rest der Welt könnten die Meldungen weiter lesen. Man wolle die Inhalte "für so viele Leute wie möglich" online verfügbar halten, betonte er bei der Veranstaltung "Dive into Media". Gerüchte, denen zufolge die Einführung des Filters einen Markteintritt in China vorbereiten sollte, wies Costolo (Bild) zurück. Unter den derzeitigen Umständen könne Twitter seinen Dienst dort noch nicht anbieten.
Das Unternehmen hatte in der vergangenen Woche einen Filter eingerichtet, mit dem es Kurzmeldungen gezielt in bestimmten Ländern blockieren kann. Damit wolle man den jeweiligen gesetzlichen Regeln besser entsprechen, hieß es in der Begründung.
Als Beispiel führte Twitter auch Deutschland an, wo im Unterschied zu vielen anderen Ländern bestimmte "Pro-Nazi"-Inhalte wie die Holocaust-Leugnung verboten seien. Vor der Einführung des Filters war es lediglich möglich, Tweets für alle Nutzer weltweit zu entfernen. Viele Nutzer warfen den Unternehmen jedoch vor, der Zensur Vorschub zu leisten.
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