Als Beispiel nannte Assev die Länder Belgien, Frankreich, Spanien, Polen und Großbritannien. Das Unternehmen hatte mit Version 10.5 vergangene Woche eine neue Version seines gleichnamigen Browsers veröffentlicht, um von der Browserwahl zu profitieren. Hierzulande muss man sich noch bis zum 17. März gedulden, erst dann sollen auch österreichische Nutzer im Zuge eines Microsoft- Updates in einem Auswahlfenster andere Browser als den Internet Explorer wählen können.
Für Opera dürften sich die Beschwerden bei der EU- Kommission jedenfalls schon jetzt ausgezahlt haben. Der Browser- Anbieter hatte Microsoft jahrelang vorgeworfen, mit der Koppelung des Internet Explorers an Windows seine dominante Marktposition zu missbrauchen. Nach der Einleitung eines Wettbewerbsverfahrens einigte sich Microsoft mit der Kommission darauf, andere Browser als den Internet Explorer unter Windows anzubieten.
Manche Browser- Anbieter, darunter etwa die Entwickler von "Flock", sind mit der aktuellen Lösung jedoch nicht zufrieden. Sie kritisieren, dass bei der Browserwahl nur die fünf beliebtesten Programme prominent platziert seien. Nur eine Scroll- Leiste würde darauf hinweisen, dass noch weitere Browser zur Auswahl stünden.