Kurz nachdem Erdbeben und Tsunami im März 2011 ganze Landstriche des Landes verwüstet hatten, war der Internetkonzern mit seine Fotowagen durch die betroffenen Regionen im Nordosten Japans gefahren. Bei Street View kann nun jeder auf 360- Grad- Panoramafotos die Zerstörung von Orten, Häusern und Straßen nach der Katastrophe sehen, wie der Suchmaschinengigant am Dienstag im Firmenblog mitteilte.
Die Aufnahmen aus Japan sind auch auf der Projekt- Website "Memories for the Future" zu finden, die ebenfalls von Google stammt. Dort lassen sich Bilder vor und nach der Katastrophe miteinander vergleichen. Damit wolle man die Auswirkungen von Naturkatastrophen für jeden greifbar und für die Nachwelt erfahrbar machen, erklärte das Unternehmen.
Generell hätten jetzt alle Street- View- Bilder einen Zeitstempel, heißt es in dem Blogeintrag weiter. Das Aufnahmedatum zeigt Monat und Jahr und ist am unteren linken Bildrand zu finden. So will Google vor allem Historikern, Stadtplanern und Architekten, aber auch allen anderen Nutzern zeigen, wie aktuell ein Bild ist.