Sa, 18. November 2017

Spekulationsgeschäft

19.10.2017 11:01

Hedgefonds haben den Bitcoin für sich entdeckt

Krypto-Währungen wie Bitcoin erfreuen sich wachsender Beliebtheit in der Fondsbranche. Bereits 110 Hedgefonds handeln mit Cyber-Währungen, wie die Experten des Finanzforschers Autonomous Next mitteilten. Ende August waren es demnach erst 55.

Mehr als drei Viertel dieser Fonds seien erst 2017 an den Start gegangen. Das Vermögen der Hedgefonds habe Mitte Oktober 2,2 Milliarden Dollar betragen.

Ein Bitcoin ist schon fast 6000 Dollar wert
Bitcoin jagte zuletzt von einem Rekord zum nächsten und nahm die Marke von 6000 Dollar ins Visier. Das gesamte Volumen des vom Computer erschaffenen Geldes liegt damit laut der Internetseite Coinmarketcap bei rund 100 Milliarden Dollar (85 Milliarden Euro).

Das Geschäft mit Cybergeld boomt, Bitcoin ist das größte und bekannteste davon. Laut Coinmarketcap gibt es inzwischen über 1000 verschiedene Krypto-Währungen. Ethereum liegt mit einem Marktwert von rund 30 Milliarden Dollar auf Platz zwei.

Immer mehr Anleger investieren in Bitcoins
Wegen der Popularität von Bitcoin springen Händlern zufolge immer mehr Anleger auf den Zug auf und treiben so den Preis in die Höhe. Für Krypto-Währungen steht keine Regierung oder Zentralbank ein, daher werden ihre Kurse allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer die dafür extrem komplexen Algorithmen berechnen. Da Beträge weltweit schnell und anonym transferiert werden können, sind diese Währungen auch für Nutzer interessant, die Geld aus illegalen Geschäften waschen oder Kapitalkontrollen umgehen wollen. Die digitale Währung wurde vor knapp zehn Jahren von einer Person oder Personengruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto entwickelt.

 krone.at
Redaktion
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