"Tempodome rückt das echte Konzerterlebnis näher für alle, die nicht live vor Ort dabei sein können", erklärt der Gründer der Plattform, Malte Blumental. Ziel sei es, den User über das Internet so nahe an das Live-Geschehen heranzubringen wie möglich. "Unser Anspruch ist es, dass er das Event wirklich erlebt, indem er mit allen kommunizieren und interagieren kann."
Eigener "Applaus-Button"
"Live-Konzerte leben vom hautnahen Kontakt zwischen den Bands auf der Bühne und ihrem Publikum. Genau dieses Live-Feeling wollen wir über unsere Plattform verbreiten", ergänzt Curt Simon Harlinghausen, verantwortlich für Marketing bei Tempodome.
Das Webportal bietet aber mehr als das reine Live-Erlebnis. "Nutzer von Tempodome können direkt in das Geschehen eingreifen und mit den Musikern und anderen Usern interagieren", schildert Harlinghausen. So sei es zum Beispiel möglich, durch einen einfachen Klick auf einen Button ein Audiosignal mit Applausgeräuschen direkt auf die Bühne zu schicken. "Je mehr darauf klicken, desto mehr Applaus kommt zustande.
Zudem bietet das Portal den Fans auch die Möglichkeit, sich untereinander und mit ihren Lieblingsbands auszutauschen. So gehört zu jedem Konzert ein individuelles Touralbum, wo die Bands und ihre Fans eigene Inhalte wie Fotos, Videos oder Textnachrichten einstellen können. RSS-Feeds halten die Nutzer immer über aktuelle Konzerttermine am Laufenden. "Wir haben derzeit noch nicht alle Features gestartet. Von der Entwicklung her gibt es sicherlich noch viel Potenzial", merkt Harlinghausen an.
Derzeit kostenfrei, HD-Qualität künftig bezahlungspflichtig
Momentan ist das komplette Angebot auf Tempodome noch kostenfrei verfügbar. "Für besondere Dienste werden wir aber in derzeit noch nicht absehbarer Zeit vermutlich auch Geld verlangen", kündigt Harlinghausen an. Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang etwa ein künftiger Videostream in HD-Qualität. "Längerfristig sollen die Bands dann auch die Möglichkeit bekommen, über Ticket- und Merchandisingverkäufe ihre Konzerte auf unserer Plattform zu vermarkten", so Harlinghausen abschließend. (pte)
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