Nach bisherigen Informationen befindet sich das Projekt "Total Music" erst in einem frühen Planungsstadium. Es sehe den Aufbau eines Musikvertriebs über das Internet oder Mobilfunknetze mit einem Flatrate-Preismodell vor, hieß es.
Dazu solle es auch einen passenden Musikplayer geben. Der Dienst würde damit die Kombination von Abspielgerät, Software und Vertrieb kopieren, mit der der Marktführer Apple mit seinem iTunes Store erfolgreich ist. Die Musikindustrie soll schon seit langem mit der Dominanz von Apple im Online-Musikgeschäft unzufrieden sein, unter anderem weil sie gerne flexiblere Preismodelle mit mehr Spielraum auch nach oben durchsetzen möchte.
Nach Einschätzung von Branchenbeobachtern wird bereits der Download-Dienst des Online-Einzelhändlers Amazon zum derzeit stärksten iTunes-Konkurrenten aufgebaut. Amazon kann seine Musik ohne Kopierschutz und zum Teil zu günstigeren Konditionen als Apple verkaufen. iTunes hat beim Online-Musikverkauf einen Marktanteil von bis zu 80 Prozent. Details zu der Anfrage des US-Justizministeriums berichtete auch das "Wall Street Journal" nicht. Die Behörde tritt in den USA auch als ein Wettbewerbshüter auf.
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