Aufgrund des anhaltenden Autorenstreiks sind mittlerweile viele populäre Sendungen aus dem Programm der TV-Stationen verschwunden. Die Folge war, dass sich laufend mehr US-Bürger in den vergangenen Monaten nach Alternativen im Internet umgesehen haben. So erfuhr beispielsweise YouTube in den zwei Monaten nach Streikbeginn ein Besucherplus von 18 Prozent.
Auch die weniger bekannte Videoseite Crackle profitierte davon und verdoppelte ihr Publikum von 1,2 auf 2,4 Mio. Besucher. „Dieser Zuwachs ist größer als normalerweise in so kurzer Zeit möglich und der Streik ist eine denkbare Erklärung dafür“, meint Nielsen-Analyst Alex Burmaster.
70 Prozent der unter 30-Jährigen surfen auf Videoportalen
Untermauert werden die Zahlen von einer aktuellen Studie des Projektes Pew Internet, wonach 48 Prozent aller US-Internetnutzer im vergangenen Jahr eine Video-Plattform besucht haben. Laut Pew Internet zeigen mehr Männer (53 Prozent) als Frauen (43 Prozent) Interesse an den Videoseiten im Internet. Die meisten Online-Videofans finden sich aber in erster Linie unter den jungen Nutzern.
70 Prozent der unter 30-Jährigen besuchen regelmäßig entsprechende Seiten. Parallel zu der wachsenden Nutzergemeinde steigt auch die Anzahl der Hobby-Filmemacher. Mittlerweile drehen rund 22 Prozent der US-Amerikaner ihre eigenen Amateurvideos und 14 Prozent davon stellen diese dann auch online. (pte)










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