"Offroad"-Kantstück

Der Mercedes Freeside ist der kommende GLK

Motor
04.01.2008 17:06
Was lange währt, wird endlich gut: Jetzt bringt auch Mercedes seinen kleinen Gelände-Flanierer. Der GLK kommt auf Augenhöhe mit dem BMW X3, dürfte aber auch auf den VW Tiguan anlegen. Mit starken Kanten spielen die Stuttgarter auf die gute alte G-Klasse an, die Geländequalitäten entsprechen aber eher denen der Konkurrenten.

Angetrieben werden zwar, wie es sich für einen Offroader als Mindestvoraussetzung gehört, alle Viere, allerdings basiert die Technik auf der Allradversion der C-Klasse, also auf der 4-matic ohne Sperren oder gar Untersetzung. Die Grundverteilung des Antriebsmoments beträgt 45 zu 55 Prozent zugunsten der Hinterachse. Die neu entwickelte Lamellenkupplung im Zentraldifferenzial unterstützt das System bei besonders niedrigen Reibwerten zwischen Reifen und Fahrbahn, beispielsweise auf Schnee oder Eis. Eine Grundsperrung von 50 Newtonmetern zwischen Vorder- und Hinterachse bewirkt eine signifikante Erhöhung der Traktion bei unverändert hoher Fahrstabilität. Das „Agility Control“-Fahrwerk soll riechen, was der Fahrer gerade braucht, und sich selbsttätig von „sportlich-fahraktiv“ auf „komfortabel-sanft“ umschalten können.

Freeside für den Traum von der Freeride
Für die Karosserie ist keine Variation mit größerem Böschungswinkel vorgesehen, wie es sie für den Tiguan gibt. Aber für die echten Offroad-Freaks (bzw. für diejenigen, welche abseits befestigter Feldwege unterwegs sein müssen) gibt es ja seit fast 30 Jahren die G-Klasse im Programm.

Mercedes stellt den GLK zunächst als seriennahe Studie „Freeside“ vor, in einer speziellen Zweifarblackierung an der 4,52 Meter langen Karosserie. Der große Bruder ML ist 26 Zentimeter länger, der ganz große Bruder GL ist sogar einen guten halben Meter.

Angetrieben wir die Studie „Freeside“ von einem besonders sauberen Vierzylinder-Diesel mit AdBlue-Einspritzung und einem zweistufigen Turboladersystem. Dieses Triebwerk leistet 170 PS und soll sogar die strengsten Abgasgrenzwerte einhalten. Der Serienstart des GLK im Herbst 2008 ist allerdings zunächst mit Sechszylindermaschinen geplant. Vierzylinder kommen 2009, ebenso eine Variante mit Heckantrieb.

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