Zensur befürchtet

Australische Regierung will Filter für das Internet

Web
03.01.2008 13:37
Im Kampf gegen Pornografie und Gewalt sollen Internet-Provider nach dem Willen der australischen Regierung künftig Filter einbauen, damit ihre Kunden bestimmte Websites nicht mehr abrufen können. Der Kommunikationsminister Stephen Conroy kündigte an, Kinder sollten dadurch künftig besser vor Pornografie und Gewalt geschützt werden.

Conroy wies Bedenken zurück, dass die Regierung dadurch Zensur ähnlich wie in China ausübe, wo viele Websites permanent blockiert werden. Die Redefreiheit könne nicht mit dem Betrachten von Kinderpornografie gleichgesetzt werden.

Ein Sprecher der Australian Privacy Foundation, Roger Clarke, sagte, der Plan der Regierung sei nicht nur uneffektiv, sondern könne auch dazu führen, dass Websites nicht mehr aufgerufen werden könnten, die gar nicht blockiert werden sollen. "Wir brauchen das nicht, wir brauchen ein offenes Internet", sagte Clarke. Eltern und Lehrer sollten Kinder vor Gewalt und Pornografie schützen, nicht die Regierung.

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