Damit zimmert sich Intel Stück für Stück seine eigene Plattform für mobile Endgeräte zusammen. Die neue Speicherkomponente wird nämlich Teil der Menlow-Plattform werden, die 2008 in Serie geht.
Die Speicherchips mit dem Namen Z-P140 kommen sowohl als Zwei- als auch als Vier-Gigabyte-Version in den Handel. Gegenüber aktuell in mobilen Endgeräten verwendeten 1,8-Zoll-Festplatten haben diese Bauteile einen Größenvorteil des Faktors 400.
Verbunden werden die Flash-Speicher - und das ist der Unterschied zu vergleichbar kleinen Flash-Chips wie MemoryStick oder microSD-Karte - mittels einer parallelen ATA-Schnittstelle. Und: Die Datenrate beträgt im Lesemodus 40 Megabyte pro Sekunde und im Schreibmodus 30 Megabyte pro Sekunde. Der Energieverbrauch liegt dabei bei 300 Milliwatt, im Standby-Modus reichen 1,1 Milliwatt für den Betrieb.
Die Menlow-Plattform soll den Energieverbrauch der verbauten Komponenten möglicht gering zu halten, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Die CPU namens "Silverthorne" ist ein System on a Chip, verbraucht laut Intel wenig Strom, bringt jedoch hohe Leistung und ist vor allem in der Produktion kostengünstig. Daneben werden weitere Komponenten wie ein WiMAX- oder ein 3G-Chip entwickelt, die mit der Plattform kompatibel sind. "Mit Silverthorne bringen wir zudem die x86-Architektur auf mobile Endgeräte", heißt es von Intel.
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