Schuld daran seien laut US-Marktforschungsinstitut Nemertes Research die Unmengen an Daten, die tagtäglich ins Netz gestellt würden. Allein im Mai dieses Jahres sahen sich etwa 75 Prozent aller amerikanischen Internet-User durchschnittlich jeweils 158 Minuten lang Online-Videos an. Insgesamt, so die Firma Comscore, die die Daten erhob, wurden 8,3 Milliarden Filme von diesen Nutzern angesehen.
Da die Infrastruktur des Internets mit dieser gesteigerten Nachfrage jedoch nicht mithalten könne, drohe im Jahr 2010 der Verkehrsinfarkt. Würden nicht Milliarden in den Ausbau der globalen Infrastruktur fließen, müssten sich Internet-Nutzer weltweit bald wieder über langsame Modems einwählen. Seiten wie YouTube, Amazon oder Google könnten dann gar nicht mehr entstehen, Online-Shopping würde unmöglich.









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