Vorsicht, Falle!

So schützt du dich vor Trickbetrügern im Urlaub

Reisen & Urlaub
20.11.2007 20:25
Bettelnde Kinder, falsche Polizisten, räuberische Pannenhelfer – die Liste an gemeinen Tricks, mit denen unschuldige Urlauber um Hab und Gut erleichtert werden, ist schier endlos. Gerade im Ausland sind derartige Zwischenfälle besonders unangenehm – denn wo bekommt man so schnell Hilfe her, wenn man ausgeraubt wurde? Hier erfährst du, wie du es gar nicht erst so weit kommen lässt.

Tipp 1- Wertsachen immer am Körper tragen
Nur wenn du Brieftasche, Handy, Pass und eventuell Tickets immer nahe am Körper trägst, hast du die beste Kontrolle darüber. Optimal ist eine flache Brusttasche, die du unter dem T-Shirt oder der Jacke tragen kannst, denn hier kommt kein Gauner so schnell heran. Noch besser: Den Hotelsafe nutzen. Trage nur das Notwendigste bei dir, denn kommt aus dem Safe etwas weg, haftet das Hotel. 

Tipp 2 – Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen
Auch wenn du dich nur kurz umdrehst, um ein paar Postkarten durchzusehen – gerade auf diese Momente warten Taschendiebe. Und wenige Sekunden reichen schon, um sich einen Rucksack oder eine Tasche zu schnappen und damit in der Menge unterzutauchen. 

Tipp 3 – Auto immer versperren
Bist du mit einem Auto im Urlaub unterwegs, so solltest du dieses immer absperren. Auch auf Tankstellen und vermeintlich einsamen Parkplätzen. Denn gerade auf Rastplätzen warten Diebe oft schon auf unvorsichtige Urlauber, um sich an ihnen zu bereichern. Optimalerweise bleibt immer eine Person beim Auto. Sollte das nicht gehen, dann nimm in jedem Fall immer die Wertsachen mit und sorge dafür, dass nichts im Fahrgastraum zurückbleibt. Denn eine Scheibe ist schnell eingeschlagen. 

Tipp 4 – Nicht in Gespräche verwickeln lassen
Wirst du von Straßenverkäufern angesprochen, wimmle sie konsequent ab, ohne dabei deine Tasche aus dem Auge zu lassen. Ein beliebter Trick besteht darin, dass ein Betrüger dich in ein Gespräch über z.B. dein Heimatland oder die superbilligen Uhren verwickelt, während ein anderer dafür sorgt, dass deine Geldbörse geleert wird und dein Handy verschwindet. 

Tipp 5 – Nicht bei bettelnden Kindern stehen bleiben
Auch das ist eine beliebte Masche bei Betrügern: Während du dich mit den Kindern befasst, räumt dir ein anderer Langfinger die Tasche leer – oft sogar ein Kind. 

Tipp 6 – Keine Pannenhilfe leisten
Bleib niemals stehen, wenn du auf einer Straße ein vermeintliches Fahrzeug in Not siehst. Denn auch das ist meist nur ein Trick, um an dein Fahrzeug und dein Hab und Gut zu kommen. Auch auf Zurufe, von wegen du hättest einen Reifenplatzer, solltest du nicht reagieren. Denn bleibst du stehen und drehst eine Kontrollrunde um das Auto, dann schnappt sich der vermeintliche Helfer deine Wertsachen und ergreift die Flucht. 

Tipp 7 – Nicht den Helden spielen
Kommt es dennoch einmal dazu, dass du von einem Räuber bedroht wirst, dann spiele nicht den Helden oder versuche, dich zu wehren. Denn sonst kann dieser ohnehin schon unangenehme Zwischenfall noch unangenehmer werden und mit Verletzungen enden. 

Tipp 8- Polizeistrafregelungen beachten
Du solltest dich vorab über die Rechte der Polizisten im Ausland erkundigen. Dürfen Polizisten Organstrafen in bar einheben oder nicht. Denn wirst du plötzlich von einem Polizisten zur Zahlung einer Strafe aufgefordert, der das gar nicht darf, weißt du, dass du einem Betrüger aufsitzt. 

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