05.09.2007 14:00 |

Das ist nicht Wurst!

Tipps gegen das Chaos im Kühlschrank

Die wenigsten von uns achten darauf, wie sie den Kühlschrank einräumen. Die Kühlschranktüre wird aufgerissen und die Lebensmittel werden, wo gerade Platz ist, einfach reingeschmissen. Dabei würde man vielen Lebensmitteln und sich selbst einen großen Gefallen tun, wenn alles ein richtiges Platzerl erhält. Wurst, Käse, Milch Obst halten und schmecken länger, wenn man weiß, wohin mit ihnen.

Inga Schumann vom Koch-Magazin „Lecker“ weiß, wie’s richtig geht und Lebensmittel so gesund bleiben, wie sie in den Kühlschrank rein gekommen sind: "Im obersten Fach, da gehört Käse rein, da gehört Marmelade rein und auch Speisereste, die man einfach im Kühlschrank aufbewahren will. Grundsätzlich gilt da: erst draußen abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank. Warum packt man Käse in das oberste Fach? Ganz einfach, weil es da am wärmsten ist und der Camembert einfach besser schmeckt, wenn er etwas weicher ist."

Milchprodukte im Mittelteil
Eine Etage tiefer – im mittleren Teil des Kühlschranks – herrschen ideale Bedingungen für Milchprodukte wie Joghurt oder Topfen und natürlich Milch. „Die meisten Leute stellen die Milch in die Tür. Das ist okay, aber nur, wenn sie geöffnet ist und einfach schnell verbraucht wird, aber grundsätzlich die Milch bitte in den mittleren Teil“, so Schumann.

Am kältesten ist es ganz unten im Kühlschrank. Hier ist deshalb der ideale Ort für Fisch, Fleisch und Wurst. Doch es gibt auch Lebensmittel, die am besten draußen bleiben, damit sie ihre Vitamine und ihren Geschmack nicht verlieren.

Tomaten gehören nicht gekühlt
Schumann empfiehlt: "Ein paar Sachen gehören absolut gar nicht in den Kühlschrank, zum Beispiel Tomaten, Gurken, Kartoffeln, Knoblauch, Avocados, Bananen, Zitrusfrüchte - das ist einfach eine Qualitätssache. Tomaten schmecken nicht so gut, die Kartoffeln werden schrumplig, also das bitte heraushalten." 

Außerdem sollte man wissen, dass die ideale Temperatur in Kühlschränken zwischen fünf und maximal sechs Grad betragen sollte. Ab acht Grad vermehren sich Keime. Was viele nicht wissen: Die meisten Krankheitserreger im Haushalt finden sich leider allzu oft im Kühlschrank. Zu unappetitlicher Keimbildung kommt es zum Beispiel durch auslaufende Fleischtassen, schlecht abgedeckte Speisereste oder abgelaufene Produkte.

Man sollte darauf achten, einmal pro Woche den Kühlschrank von abgelaufenen und verdorbenen Produkten zu befreien. Mindestens zweimal im Jahr empfiehlt es sich, den Kühlschrank abzutauen und dann komplett zu reinigen. Am besten verwendet man dazu Essigwasser, das ist biologisch unbedenklich und desinfiziert.

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