Gemäß den neuen EU-Vorgaben zahlt man nach der Umstellung für ein Handytelefonat im EU-Ausland 59 Cent pro Minute, für ankommende Gespräche (Passivgebühren) in der EU 29 Cent pro Minute. Die Anmeldung zu den Eurotarifen erfolgt bei A1 per SMS mit dem Text "WORLD" an die Nummer 0800/664 506. Wer sich nicht aktiv anmeldet, wird - wie in der EU-Verordnung festgeschrieben – erst am 30. September automatisch umgestellt.
Die Kunden der anderen österreichischen Mobilfunkanbieter müssen auf die neuen EU-Tarife noch etwas warten. Dort argumentiert man mit dem hohen technischen Aufwand beziehungsweise mit internen Verträgen. Dafür werden die Kunden von T-Mobile/tele.ring, ONE und "3" allesamt schon mit Ende August - also ein Monat vor Auslaufen der EU-Frist - automatisch umgestellt. Eine eigene Anmeldung für die neuen EU-Tarife ist bei der A1-Konkurrenz dafür nicht notwendig.
Es wird noch billiger
Verglichen mit den jetzigen Tarifen wird dadurch Handytelefonieren im EU-Ausland zunächst um 60 Prozent billiger. In den Folgejahren müssen die Betreiber die Tarife noch weiter senken. Ab 30. 8. 2008 dürfen aktive Auslandstelefonate in der EU dann nur noch 55 Cent pro Minute und ein Jahr darauf nur noch maximal 52 Cent kosten. Die Passivgebühren werden dann auf 26 und schließlich auf höchstens 23 Cent gesenkt.
Die genauen Tarife
Alle österreichischen Betreiber haben am Montag ihre neuen "Eurotarife" gemeldet - und das Ergebnis zeigt durchaus eine Preisspanne: Günstigster Anbieter ist "3" mit 45 Cent für aktive Gespräche und 25 Cent für passive - sprich angenommene - Gespräche. Dahinter folgt Tele2, das für aktive Gespräche 52 Cent verlangt. Alle anderen fünf Anbieter orientieren sich größtenteils am EU-Maximalwert von aktiv 58,8 Cent und passiv 28,8 Cent je Minute.
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