Durch die hohe Empfindlichkeit des Sensors soll für die Belichtung ein Viertel der herkömmlichen Verschlusszeit ausreichen, womit Verwackeleffekte verhindert werden. Bei normaler Belichtungszeit hingegen können Bilder selbst in äußerst schwachem Licht ohne Blitz gemacht werden, wobei es dabei nicht zum typischen Bildrauschen kommen soll.
Bei aktuellen Fotosensoren fangen die einzelnen Pixel entweder Rot, Grün oder Blau auf. Dabei sind die Hälfte der vorhandenen Bildpunkte Grün-Detektoren, je ein Viertel für Rot und Blau zuständig. Der nun entwickelte, hochempfindliche Sensor beinhaltet zusätzliche panchromatische Sensoren, die nur die Helligkeit registrieren. Ein Zwölf-Megapixel-Sensor enthält dabei sechs Millionen panchromatische Pixel, drei Millionen grüne und je 1,5 Millionen rote und blaue Pixel. Mithilfe eines speziellen Software-Algorithmus wird wiederum das Farbfoto errechnet.
Die ersten fertigen Sensoren mit der neuen Technologie wird es 2008 geben. Zuerst sollen die Sensoren in Eigenprodukten verbaut werden. Schließlich will man die Technik samt Software auch anderen Kameraherstellern anbieten. (pte)
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