In Abständen von 16 Millisekunden bestimmen fünf Receiver die genaue Position des Maus-Ringes im Raum, so wird exakte dreidimensionale Bewegung möglich. Die Positionsbestimmung per GPS basiert auf demselben Prinzip.
So kann der Benützer heraus- oder hineinzoomen, indem er die Hand in Richtung Bildschirm oder davon weg bewegt. Wird die Hand nach links oder rechts geschwenkt, dreht sich auch der Bildschirminhalt. So könnten in Zukunft schnell und einfach 3D-Landkarten be- oder mithilfe von Zeichenprogrammen gearbeitet werden.
Die Entwickler, Studenten aus den USA, sehen viel Potenzial: So könnten Instrumente virtuell am PC erlernt werden, Orchester dirigiert und vielen PC-Anwendungen einfacher und einsteigerfreundlicher gestaltet werden.
Die Maus in Ringform ist eine Entwicklung von Studenten des Worcester Polytechnic Institute, sie wurde als eine der zehn besten Erfindungen bei einem Wissenschaftswettbewerb ausgezeichnet und in der Zeitschrift "Popular Science" vorgestellt.
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