Mit dem Aufkleber "Windows Vista Capable" kennzeichnet Microsoft jene Rechner, die Vista-fähig sind. Damit ist aber nicht gesagt, dass sämtliche Funktionen des neuen Betriebssystems auch in vollem Umfang von einem derart gekennzeichneten PC unterstützt werden. Betrug, findet Dianne Kelley und klagt das Redmonder Softwareunternehmen.
Kelley hatte vor dem Vista-Marktstart einen neuen PC gekauft und sich aufgrund des "Vista Capable"-Logos darauf verlassen, dass das Betriebssystem auch auf ihrem Computer läuft. Tat es auch, allerdings nur in der einfachen "Home Basic"-Ausführung. Auf Premium-Funktionen wie die Aero-Oberfläche, Flip-3D oder das Media Center musste sie hingegen verzichten.
Über ihre Anwälte versucht die Geschädigte nun eine Sammelklage zu erreichen. Bei mehr als 10.000 Betroffenen überschreite die geschätzte Streitsumme fünf Millionen US-Dollar. Bei Microsoft betont man unterdessen, dass man vor dem Verkaufsstart bei Herstellern, Händlern und Kunden hinreichend auf Hardwareanforderungen und das Logo informiert hätte.
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