03.04.2007 10:48 |

Mehr Gesprächszeit

Handy mit integrierter Notstromversorgung

Der israelische Halbleiterhersteller Techtium hat in Kooperation mit Philips und dem Batterieproduzenten Energizer ein Hybrid-Handy entwickelt, das aus zwei unterschiedlichen Batteriequellen gespeist wird. Das Xenium NRG verfügt sowohl über einen Hauptakku als auch über ein Batteriefach für eine handelsübliche AAA-Zelle. Damit soll eine Sprechzeit von zehn Stunden und eine Stand-By-Zeit von vier Wochen erreicht werden.
Um diese lange Akkulaufzeit zu ermöglichen hat Techtium den TEC103-Chip entwickelt, welcher beide Energiequellen nutzt. Der Microchip verwaltet Primär- und Ersatzakku bzw. Batterie und sorgt somit dafür, dass der Nutzer mit seinem Handy bis zu weitere drei Stunden Gespräche führen kann oder eine Woche erreichbar ist. Das Xenium NRG legt durch die zusätzliche Energiequelle nicht an Größe und nur wenig an Gewicht zu.


"Das Xenium erfreut sich besonders in jenen Regionen großer Beliebtheit, wo die nächste Steckdose oft sehr weit entfernt ist. Daher ist ein Batteriefach eine logische Ergänzung dieses Produktes", erläutert Klaus Petri, Philips-Sprecher für Consumer-Electronics. "Erfahrungen von Weltenbummlern zeigen in der Regel, dass auch in Gegenden, wo die Versorgung mit Netzspannung nicht gegeben ist, Standardbatterien leicht aufzutreiben sind", so Petri.


Ob das Hybrid-Handy auch hierzulande verkauft wird, ist bislang nicht bekannt. Philips hatte im Oktober 2006 angekündigt, sich komplett aus dem Handygeschäft zurückzuziehen und die verbliebenen Teile seiner Handysparte an die chinesische Firma China Electronics Corporation verkauft. (
pte
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