Fr, 21. September 2018

Beim Online-Dating

27.09.2017 09:54

Sex-Videos im Netz: Junge Linzerin wird erpresst

Ein Unbekannter, den sie im Sommer über eine Dating-Plattform kennengelernt hatte, hat einer 18-jährigen Linzerin intime Videos herausgelockt und versucht, sie damit zu erpressen. Die oberösterreichische Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, wie sie am Mittwoch berichtete.

Zunächst gaukelte der Mann seiner offenbar finanziell klammen Online-Bekanntschaft vor, er habe ihr 4500 Euro überwiesen. Als Gegenleistung wollte er die Videos, die sie ihm auch schickte.

Geld bekam die 18-Jährige allerdings nie. Später verlangte er weitere Aufnahmen. Bekomme er die nicht, werde er die bisher erhaltenen Filme an ihre Eltern und ihren Arbeitgeber senden. Das passierte bisher nicht. Die junge Frau erstatte allerdings Anzeige.

"Sexting" kann Existenzen zerstören
Der Fall aus Linz ist Teil eines größeren Trends namens "Sexting". Dabei senden sich Jugendliche explizite Fotos und Videos, ohne allzu sehr über die möglichen Folgen nachzudenken, die der Versand derart pikanten Materials haben kann. Umfragen zeigen, dass dieser Trend unter Österreichs Jugendlichen längst zum Alltag gehört.

So hat heute jeder zweite Jugendliche zumindest Bekannte, die schon einmal "Sexting" betrieben haben. Jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 18 hat bereits Sexting-Nachrichten erhalten. Interessantes Detail dabei: "Sexting" wird in jüngeren Altersgruppen zunehmend als Teil des Flirtgehabes verstanden und gewinnt entsprechend an Verbreitung - mit potenziell hochproblematischen Folgen, wie nun die 18-jährige Linzerin erfahren musste.

 krone.at
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