Mi, 19. Dezember 2018

Alarmierende Zahlen

18.05.2017 13:09

Immer mehr Österreicher leiden an Fettleibigkeit

Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht und Fettleibigkeit. Im Schnitt sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen in OECD-Ländern sowie jedes sechste Kind betroffen. In den vergangenen fünf Jahren hat der Anteil Fettleibiger weiter zugenommen, allerdings hat sich die Dynamik etwas abgeschwächt.

Besonders ausgeprägt ist das Problem in den USA, Mexiko, Neuseeland und Ungarn. In diesen Ländern gelten mehr als 30 Prozent der erwachsenen Bevölkerung als fettleibig. In Japan und Korea sind es dagegen nur 3,7 bzw. 5,3 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil adipöser Menschen auch in Deutschland (23,6 Prozent). Österreich liegt unter dem Durchschnitt (19,5 Prozent) bei 14,7 Prozent, so die jüngsten Daten der OECD.

Jüngere immer stärker betroffen
Auch bei Jugendlichen sind Übergewicht und Fettleibigkeit ein wachsendes Problem. So ist in den 29 OECD-Ländern, für die diese Daten vorliegen, der Anteil übergewichtiger 15-Jähriger zwischen 2001 und 2013 von zwölf auf 15,5 Prozent gewachsen. Österreich liegt hier ungefähr im OECD-Schnitt, der Anteil Übergewichtiger ist in dem Zeitraum von elf auf 12,5 Prozent gestiegen.

Aufklärungskampagnen sollen unterstützen
Bei einem Body Mass Index von 25 bis 30 spricht man von Übergewicht. Als fettleibig gilt, wer einen Wert von über 30 aufweist. Regierungen setzen digitale Aufklärungskampagnen und etwa Etiketten, die der Kennzeichnung von Inhaltsstoffen dienen, als wirksame Unterstützung einer gesunder Lebensführung ein. In Chile, Island, Irland oder Mexiko wird zudem Werbung für ungesunde Nahrungsmittel oder stark zuckerhaltige Getränke gesetzlich eingeschränkt.

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