Nachdem er das Auftaktspiel der DR Kongo gegen Portugal Quarantäne-bedingt verpasst hatte, stand „Lumumba Vea“, bürgerlich Michel Nkuka Mboladinga, im WM-Spiel gegen Kolumbien wieder wie gewohnt mit starrem Blick und ohne Bewegung im Publikum. Neu war allerdings die Geste, die der Kult-Fan deutete.
Denn: Anstatt wie sonst den rechten Arm zu heben, um wie eine Statue in dieser Position zu bleiben, hielt sich der 49-Jährige zwei Finger an den Kopf, mit der anderen Hand verdeckte er den Mund.
Hommage an Freiheitskämpfer
Ein Protest gegen die USA? Eine Botschaft an die Behörde, die ihn vorerst nicht einreisen ließ? Wahrscheinlicher ist, dass Mboladingas Pose als Hommage an Patrice Lumumba, erster Premierminister der DR Kongo und Vorkämpfer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung, zu verstehen ist. So oder so: Eine heikle Geste war es angesichts der weltpolitischen Anspannungen allemal ...
Wieso der Super-Fan überhaupt Spiel für Spiel ohne Bewegung auf seinem Stockerl posiert? „Ich stehe reglos da, weil ich glaube, dass es dem Team emotionale Ausdauer gibt“, wurde er vom „Wall Street Journal“ zitiert.
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