06.04.2017 06:00 |

Frauengesundheit

Brustkrebs früher erkennen

5.500 Österreicherinnen erkranken jährlich an Brustkrebs. Die Sterblichkeit sank aber in den vergangenen 30 Jahren um ein Drittel. Das ist ein Erfolg der verbesserte Früherkennung und Neuentwicklung von Therapiekonzepten.

"Trotzdem sollte die Teilnahmezahl am Österreichischen Brustkrebsfrüherkennungsprogramm bei Frauen zwischen 45 und 69 Jahren weiter erhöht werden, um die gesteckten Ziele wie die langfristige Senkung der Todesrate zu erreichen", erklärt Dr. Magdalena Arrouas vom Bundesministerium für Gesundheit. Positives Ergebnis des 2014 gestarteten Projektes: 55 Prozent der Angeschriebenen folgten der Einlaung zur Früherkennungsmammografie bereits in den ersten drei Monaten nach dem Versand der Briefe der Sozialversicherung.

Wer kann am Programm teilnehmen?
Frauen ab 45 bis 69 Jahren dürfen alle zwei Jahre kostenlos eine Mammografie in Anspruch nehmen - sie erhalten eine Einladung. Im Alter von 40 bis 44 Jahren bzw. ab 70 Jahren meldet man sich bei der Telefon-Serviceline unter 0800 500 181 oder online zum Programm an. Nach der Freischaltung ihrer e-card können sie ebenfalls alle 2 Jahre mit diese Untersuchung in Anspruch nehmen.

Das qualitätsgesicherte Mammografie-Screening gilt derzeit als die verlässlichste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Umfassende Qualitätskriterien für die Untersuchung - wie eine standardisierte Doppelbefundung nach dem 4-Augen-Prinzip sowie neueste technische Geräte - und verbindliche Zertifizierungen für die am Programm teilnehmenden Radiologen, sichern die hohe Qualität. Bei Beschwerden, Krankheitsverdacht, in der Nachsorge einer Brustkrebserkrankung oder bei familiär erhöhtem Risiko kann der Arzt weiterhin unabhängig vom Alter jederzeit zur diagnostischen Mammografie zuweisen.

Karin Rohrer, Kronenzeitung

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