Flugzeuge eingedrungen

Südkorea schickt wegen Russland Abfangjäger los

Ausland
26.08.2026 07:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben Seouls in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Als Reaktion schickte die Luftwaffe am Mittwoch Kampfjets los.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde der eigentliche südkoreanische Luftraum bei dem Vorfall aber nicht verletzt. Die Luftverteidigungszone eines Landes ist größer als sein Luftraum und bezeichnet die Zone, in der aus Gründen der militärischen Luftverteidigung durchquerende Flugzeuge überwacht werden.

Nicht der erste Zwischenfall
Bereits Ende Juni waren mehr als zehn chinesische und russische Militärflugzeuge in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Auch damals schickte Seoul Kampfjets los. Russland und China sind traditionelle Verbündete Nordkoreas. Südkorea und Nordkorea befinden sich seit Ende des Koreakriegs 1953 offiziell noch immer im Kriegszustand.

Angespanntes Verhältnis
Südkoreas Beziehungen zu Russland haben sich verschlechtert, seit Südkorea sich den westlichen Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskriegs in der Ukraine angeschlossen und Moskau engere Beziehungen zu Pjöngjang aufgebaut hat.

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