01.04.2017 06:00 |

Fleischlos

So halten Sie durch!

Sie verzichten seit Aschermittwoch auf Fleisch? Nicht nur bei strengen Vegetariern ein Trend. Wie Sie das die restliche Fastenzeit und auch danach durchhalten, und welche schmackhaften Alternativen es gibt.

Bereits 40 Prozent der Bevölkerung gelten Umfragen zufolge als Flexitarier. Tendenz steigend. Der Anteil der über 50-Jährigen ist besonders hoch. Fast jeder Zweite folgt dem Trend, Fleisch nur mehr ab und zu in kleinen Portionen zu genießen. Das macht es auch möglich, auf Qualität, Herkunft und Verarbeitung zu achten. Gesundheitsbewusste kaufen nur Fleisch aus der Region, wo die Tiere artgerecht gehalten und den Bio-Richtlinien zufolge ernährt werden und das unverarbeitet angeboten wird.

Laut Ernährungsexperten ist mindestens ein fleischloser Tag pro Woche anzuraten, um den Stoffwechsel zu entlasten. Generell stellt Fleisch aber kein "ungesundes" Lebensmittel an sich dar, es kommt eben auf die Menge und die Güte an.

Schmackhafte Alternativen
Fisch und Meeresfrüchte (auch hier auf Nachhaltigkeit achten!), Eier, hochwertigen Käse, Pilze, Hülsenfrüchte. Feine kaltgepresste Pflanzenöle wie Oliven-, Distel-, Raps-, Nachtkerzenöl liefern ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Als klassischer Fleischersatz gilt Tofu, das auf unterschiedlichste Arten zubereitet werden kann und sogar als "Schnitzel" durchgeht. Tempeh, aus fermentierten Sojabohnen, kommt ursprünglich aus Indonesien, ist sehr eiweißreich. Seitan/Weizeneiweiß hat eine ähnliche Konsistenz wie Fleisch, weshalb diese japanische Spezialität gerne für vegane Würste, Geschnetzeltes und sogar Burger verwendet wird. Grünkern-Schrot eignet sich besonders für Laibchen und Knödel.

Kichererbsen sind nicht nur sehr eiweißreich, sie enthalten auch viel Kalzium und Eisen. Als Brotaufstrich und Vorspeise genauso schmackhaft wie im exotischen Curry. Neu in Europa ist die in Österreich entwickelte fleischlose Variante für Bratwurst, Bratstreifen, Gyros uvm. auf Basis eines Pilzes, dem Kräuterseitlings.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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