Und wieder 278.000

Auch Fujitsu ruft Akkus zurück

Elektronik
04.10.2006 18:59
Die Rückrufe von bei Sony hergestellten Notebook-Batterien gehen weiter. Am Mittwoch kündigte der japanische Fujitsu-Konzern den Umtausch von 287.000 Akkus an. Damit müssen – die Rückrufaktionen der Hersteller Apple, Dell, Toshiba und IBM/Lenovo mitgerechnet - bereits fast acht Millionen Batterien ausgetauscht werden.

Die Lawine war im August ins Rollen gekommen, als Dell 4,1 Millionen Akkus wegen Überhitzungs- und Feuergefahr zurückrief. Später kamen weitere 100.000 dazu. 

Danach traf es Apple mit 1,8 Millionen Batterien. Lenovo mit der ehemaligen PC-Sparte von IBM rief 526.000 Akkus zurück, Toshiba 340.000 Batterien wegen Überhitzungsgefahr und später 830.000 weitere wegen Ladeproblemen. Grund für die Rückrufe der Lithium-Ion-Akkus sind Fehler in der Produktion.

Sony trägt die Kosten der Umtauschaktionen. Nach den Rückrufen von Dell und Apple schätzte der Elektronik-Konzern seine Kosten auf auf 20 bis 30 Milliarden Yen (134 bis 202 Mio Euro). Seitdem gab es keine neuen Angaben.

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