07.09.2016 09:20 |

Deutsche Telekom

Mitarbeiter betrogen Kunden um Bonuspunkte

Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben Kunden über Jahre hinweg um ihre Bonuspunkte betrogen. "Die Vorgänge verteilen sich über ganz Deutschland", sagte ein Unternehmenssprecher der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Demnach informierten Mitarbeiter bei Abschluss eines Telekom-Vertrags Kunden nicht über das Bonusprogramm und buchten stattdessen die sogenannten Payback-Punkte auf ihre eigenen Karten.

Dem Bericht zufolge gibt es im Regelfall 5000 Punkte - Geldwert 50 Euro - für einen Handyvertrag. Laut "Bild" schrieben sich 120 Telekom-Kundenbetreuer seit Ende 2014 in Tausenden Fällen mehr als 40 Millionen Punkte für Vertragsabschlüsse selbst gut. Das entspreche einem Wert von 400.000 Euro. Sogar Auszubildende seien angestiftet worden, die Punkte auf die Karte des Shopleiters zu buchen, zitierte die Zeitung eine Mitarbeiterin.

Die Deutsche Telekom fordert den Schaden nun nach eigenen Angaben von ihren Mitarbeitern zurück. Zudem müsse jeder Mitarbeiter eine Erklärung unterschreiben, wonach nicht in Anspruch genommene Vergünstigungen der Kunden nicht auf eigene Bonuskartenkonten gebucht werden, erklärte das Unternehmen.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen